Endlich mal Urlaub - Selbstfindung auf Koh Phayam

Sonntag, 29.11.2015

Entspannungs-Exzess auf Koh Phayam

Nach der stressigen Zeit des Reisens in Myanmar, sehnten sich unsere Seelen nach etwas Urlaub vom Urlaub auf einer Insel in der Thailändischen Andamanensee in südlichen Teil des Landes. Mehr als ein paar alternative Bungalows und Restaurants an wunderschönen Stränden und sogar einige surf bare Wellen hatte die Insel Koh Phayam nicht zu bieten, unserer Meinung nach dennoch mehr als genug! smile
So hatten wir endlich mal etwas Zeit alles stehen und liegen zu lassen und bei entspannendem Meeresrauschen unsere innere Mitte aufzuspüren.
Während alle unseren Trip bisher als reine Entspannung angesehen haben, mussten wir uns in schrottreifen, engen Busen über Berge in Myanmar kämpfen, in Insekten befallenden Betten in Laos nächtigen oder die 23843 Magendarmerkrankung über uns ergehen lassen. Wir haben erbitterte Verhandlungen mit Bus, Taxi und Tuktukfahrern geführt, auf kleinen Plastikstühlen am schmuddeligen Straßenrand diniert und uns durch die erbarmungslos, heiße Sonne Südostasiens gekämpft. So sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir uns auch mal zurück lehnen wollten und einfach alles sein lassen wollten wie es ist.

Hippie Bar gebaut aus Treibgut Der Strand direkt vor unserem Bungalow Nashornvögel beim Frühstück :)

 

Koh Phayam, die kleine traditionelle Insel für Jungbackpacker und alt Hippies, die über den kalten europäischen Winter hier ihr Glück suchen, war daher für uns der erste verlockende Anlaufpunkt in Thailand. cool

Kayla im Sonnenuntergang

In diesem Sinne,


Helden brauchen kein auch Urlaub, der Urlaub braucht Helden,

Liebe grüße,

Maik und Arne

Myanmar – Ein Land im Umbruch

Dienstag, 10.11.2015

Zwischen Plastikflaschen und Gold,

zwei Helden auf Abenteuersuche

Nachdem wir in der Botschaft von Myanmar unser Visum besorgt hatten, flogen wir gemeinsam mit Conner und Kayla zu Beginn des Monats nach Yangon (Rangon) und bezogen ein kleines, komfortabel eingerichtetes Gasthaus im Zentrum. Zu unserer Freude hatte sich dabei herausgestellt, dass die 19. Straße, in der die Barstraße lag, nur wenige Blocks entfernt lag. So haben wir die Abende in einer belebten Straße genossen und tagsüber die Sightseeing Spots der Stadt besucht. Das National Museum, etwas wie den Central Park und einen riesigen goldenen Tempel standen auf dem Programm.

Schwimmender Tempel Yangon Tempel


Weiter zog uns unsere Reise mit dem Nachtbus nach Bagan, die berühmte Tempelstadt im Zentrum des Landes. Diese haben wir ähnlich wie die historische Stadt Angkor in Kambodscha mit dem Fahrrad erkundet und am zweiten Abend den Sonnenuntergang auf einem der Tempel bestaunt. Am Tag drauf sind Conner und Kayla aufgrund von Magenproblemen zuhause geblieben und wir beiden haben ein ursprüngliches Dorf besucht, in welchem die Familien noch tatsächlich wie im Mittelalter hausten und ihre Felder mit Ochsenkarren bewirtschafteten.

 

Kayla und eine Tempelwand Arne mit einer traditionellen Gesichtsbemalung Die Tempelstadt Bagan Wiedermal mit Fahrrad unterwegs. :) Im traditionellen Dorf ein Zigarettchen geraucht Stadtkind meets Dorfkuh Arne an einem traditionellen Arbeitsgerät um Gras zu schneiden

Am nächsten Morgen nahmen wir den Bus nach Mandalay, was sich nach einer kurzen Stadtbesichtigung als Stadt wie jede andere auch entpuppte und wir zogen weiter zum Inle Lake in den Bergen an welchem wir die letzten Tage verbracht haben. Hier spielt nicht am,sondern auf dem Inle Lake die Musik. Mehr als 70.000 Menschen leben in Pfahlbauten auf dem See, sogar eine ganze Stadt mit Tempel haben sie in der Mitte des Sees gebaut und alles erinnert an die „Seestadt“ aus der Hobbit. Berühmt ist die Gegend auch für ihre Schwimmenden Gärten, die entstehen in dem sie Wasserpflanzen an einander knoten und ihre Fischer, die den ganzen Tag auf einem Bein stehend, mit dem anderen Bein rudernd über den See ziehen und eben fischen.

Kinder in Mandalay Die schwimmenden Gärten vom Inle Lake Familie Langhals Die Phalbauten auf der Mitte des Sees


Am Ende zieht es uns nochmal zurück nach Yangon, um unseren Rückflug nach Bangkok zu erwischen.

Nord Thailand - Die Stille der Berge und die Mega-Metropole Bangkok

Donnerstag, 05.11.2015

Gestartet ist unser Trip über die Grenzstadt Chiang Rai nach Chiang Mai. Dort haben wir uns in ein günstiges Backpacker Guesthouse gesucht und haben die folgenden Tage die beliebte Stadt im Norden Thailands erkundet. Im vergleich zu Laos und Kambodscha haben wir dort einen ungewohnt hohen Standard vorgefunden. So haben wir viel von unserem Geld in coolen Bars und Buchläden gelassen, aber auch die Tempel Chiang Mais, sowie ein Insekten Museum und eine von WWF unterstütztes Unternehmen besucht, dass aus Elefanten Kot Papier für Souvenirs herstellt. Zusätzlichen haben wir uns bewusste gegen einen besuch in einem der berühmten Elefantencamp entschieden, da wir die Haltung der Elefanten mit unserem Gewissen nicht vereinbaren konnten. Dies sollte sich später in Pai gestättigen, als wir eines kostenfrei besichtigen konnten.

Thaiboxen, diese Runde ohne Thais Im Museum :)

Bei diesem Traurigen Anblick, keine Elefanten Tour in Thailand Das schnellste Tuk Tuk Thailands


In Pai hingegen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Gekennzeichnet durch viele kleinen Oasen des „chillens“ scheint in diesem Dorf nicht wirklich jemand aktiv zu sein, dennoch haben wir uns auch hier einiges angesehen und so eine aufregenden Rollertour auf die Spitze eines der Höchsten Berge des Ortes gemacht und eine atemberaubende Sicht aus 1700 Metern höhe genossen. Auch eine kleine Runde um die umliegenden Orte stand in unserem Programm bevor wir die Stadt dann ohne Conner, aber mit unserer alten Freundin Kayla wieder verlassen haben. Conner hat sich in zwischen Zeit auf den Weg in den Süden des Landes gemacht.

Pai Canyon mit unserer Freundin Kayla Auch hier ist es wieder Heiß - Pai Canyon Auf einem 1700 Meter hohen Berg bei Pai Die Berge Nord Thailands

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Chiang Mai, sind wir dann in der Multi Millionen Metropole Bangkok angekommen und genießen seit dem die verschiedenen Fassetten der Großstadt. Chinatown, Downtown, Kao San Road. Dies und vieles mehr stand hier auf dem Tagesplan bevor wir die Stadt nun Richtung Myanmar verlassen. Und auch ein weiterer Gast stand plötzlich wieder vor der Tür. So hat sich Conner spontan gegen den Süden entschieden und fliegt nun mit uns zusammen in die 4te Welt.

Überwältigt in Bangkok Kunstausstellung im Arts Centre Reiches Bangkok Armes Bangkok


Kind Regards, your Heros

Laos – Zwischen Höhlenklettern und Mountainbiking

Montag, 19.10.2015

Nach einer sechsstündigen Fahrt für 200km hatten wir schließlich alle Grenzen überwunden und das wunderschöne Land Laos erreicht. An der Grenze haben wir noch einen Amerikaner namens Connor aufgegabelt mit dem wir seitdem durch Laos gereist sind. Erster Stop waren die unglaublich entspannten 4000 Islands im Süden des Landes. Umgeben vom Dschungel liegen diese Inseln mitten im mächtigen Mekong und das einzige was man den ganzen Tag zu tun hat, ist sich von einer Hängematte in die nächste zu schwingen.

Vor unserem Bungalow, 4000 Islands Kajaktrip auf dem Mekong der kleinere Wasserfall Conner beim Kayaking der große Wasserfall.Iim Vordergrund : Ein Held

Dennoch konnten wir uns dazu ermutigen dem einzigen Angebot einer Tätigkeit nachzugehen : Kayaking. Dabei konnten wir den zweitgrössten Wasserfall Südostasiens gemessen am Volumen, Flussdelfine und die Wälder am Rande des Mekongs bewundern. Leider hatten wir die Sonne unterschätzt und waren am Abend einfach nur völlig verbrannt, vor allem unser hellhäutiger Freund Connor.

Als nächstes haben wir uns nach etwas frische und kühler Luft gesehnt und haben einen etwas weniger touristischen Spot auf einen Plateau nähe Pakse angesteuert. Auf diesem gab es neben ein paar eindrucksvollen Wasserfällen eigentlich nicht viel zu unternehmen, dieses war uns Aufgrund des angenehmen Klimas aber egal. Nach einem Abend mit ein paar anderen Reisenden und einigen Flaschen des örtlichen Lao Lao Whiskys haben wir uns voller Freude auf eine der ersten Nächte seit Wochen gefreut, nach welcher man morgens nicht durchgeschwitzt im Bette erwacht.
Nachdem Arne überwältigt vom Anblick eines Wasserfalls sein Smartphone wieder einmal zu Boden geschmissen hat, mussten wir weitere 2 Tage in Pakse verweilen, bis die Reparaturen abgeschlossen waren. Dies war wieder einmal ein Parade Beispiel für die Südostasiatische Zuverlässigkeit. Die Reparatur hat nicht nur statt 2 Stunden, zwei Tage gedauert, obendrein hatte Arnes IPhone danach zwar einen neuen gefälschten Screen, aber auch neue weitere neue Schäden im inneren des Telefons. (Regelmäßiges grundlosen Abschalten, ständig Aktive Hintergrundbeleuchtung und einiges mehr, führten in den folgenden Tagen zu regelmäßigen Wutattacken seiner Seitz)

  Wasserfall auf dem Plateau

Ein weiteres Highlight unserer Laosreise war der angeblich so grauenvolle Partyort Vang Vieng, welchen wir nach einem dreitägigen Stop in der Hauptstadt Vientienne erreichten.

Buddha Park in Vientane

Vor einigen Jahren hatten viele Bars auf Anordnung der Regierung aufgrund des hohen Drogenmissbrauchs und einiger toten Touristen geschlossen. Doch nach und nach eröffneten sie wieder und heute gilt Vang Vieng wieder als eine der vielen Partyhochburgen Südostasiens. Doch obwohl wir uns diese Stadt als schlechterer Ballermannabklatsch Asiens vorgestellt hatten, wurden wir positiv überrascht. Die Stadt war umgeben von einer so wunderschönen Landschaft, so dass wir sie zu einem unserer Lieblingsplätze der Reise gekrönt haben. Nach einer ziemlich alkoholhaltigen Partynacht haben wir erstmal nen Tag gechillt um uns am übernächsten Tag Mountainbikes auszuleihen und die Höhlen in den gigantischen Fels-und Bergformationen zu erkunden. Und erstaunlicherweise waren wir in den einigen Höhlen weit und breit die einzigsten Menschen. Unsere Lieblingshöhle war am weitesten entfernt und wir erreichten sie nach einer ziemlich matschigen Route und einem amüsanten Wutausbruches unseres amerikanischen Begleiters der wissen wolle ob die Höhle „in fucking China“ ist und „covered in cowshit“ war. Weshalb es unsere Lieblingshöhle war, liegt daran das man erst mal extrem weit reinlaufen konnte und andererseits musste man in der Höhle einen kleinen See durchqueren, was dadurch, dass wir die einzigen waren, einem heldenhaften Abenteuer glich.

Die wundervolle Landschaft um Vang Vieng Auf dem Weg zur Höhle Eine Wasserlagoone vor der Höhle In der Höhle vor dem Wasserloch, durch das wir durch mussten.


Bevor wir das Land ganz im Norden nach Thailand verlassen haben, besuchten wir noch die legendären Wasserfall von Luang Prabang und die Bergregion um Luang Namtha. Dort buchten wir eine Wandertour durch die Berge des Nationalparks, in welchem die letzten Tiger Laos zu finden sein sollten. Sollten.

Strotzend vor Heldenhaftigkeit Ein weiterer :) Wasserfall Nummer 429324 unserer Reise, trotzdem immer wieder schön. :)

Heldig, Heldiger und Heldenhafter geht es auch in Zukunft weiter durch Südostasien, 

Arne und Maik. :)

Alles Roger in Kambodscha

Mittwoch, 23.09.2015

Angekommen in Siem Reap, haben wir uns in einem kleinen beschaulichen Hotel mit Pool niedergelassen und am ersten Abend die Eindrücke der Stadt auf uns wirken lassen. Der Grund weshalb wir nach Siem Reap geflogen sind, war nicht die Partymeile an der Pub-Street, sondern die größte religiöse Anlage der Welt rund um den Angkor Wat Tempel. Die Tempelanlage um fast eine Größe, die nahe an Berlins Fläche herankommt, von daher haben wir uns jeder ein Fahrrad gemietet und beschlossen die nächsten Tage die Tempel mithilfe unseres 1Dollar Drahtesels zu erkunden.

Fahrt im TukTuk Night Market in Siem Reap Nach der Fahrradfahrt vor dem Angkor Wat Angkor Wat ... von hinten Angkor Wat ... von innen Angkor Wat ... Sophie Aka Tomb Raider auf Entdeckungstour Einer der anderen 50000 Tempel aber auf nem Berg Buddhistischer Tempel Buddhas Gesichter Tempel 34934 Radeln Der Baumtempel von Tomb Raider Tomb Arne hart am Schwitzen Ein Sturm zieht auf .. am Angkor Wat BSR


Da wir euch jetzt nicht in ewig langen Beschreibungen die Architektur der Tempelanlagen veranschaulichen wollen, ist es hier einfacher auf die Bilder zu verweisen, damit ihr einen Eindruck gewinnen könnt, wie erstaunlich diese sind.
Abschließend ist nur noch zu sagen, dass es einfacher gesagt als getan ist bei gefühlt 40 Grad und einer nahezu 100 %tigen Luftfeuchtigkeit rund 40 Km am Tag zu radeln.

In Sihanoukville haben wir uns am Otres Beach niedergelassen und mal ein paar Tage die Ruhe am Strand genossen und nahezu richtigen Urlaub gemacht. Deshalb gibt’s es von hier auch nicht viel mehr zu erzählen, außer das wir jeder ungefähr 3 – 4 Bücher gelesen haben. Applaus. Applaus. :)

TukTuk XXXL Bromance im Sunset. Sonnenuntergang am Otres Beach Unser Bungalow - Hotel Täglich grüßt die Regenzeit

Die letzten Tage in Phnom Penh  haben wir uns ehr mit der Geschichte und Kultur Kambodschas auseinander gesetzt und so die erschreckende aber auch beeindruckende Historie des Landes näher kennengelernt. So besuchten wir die Killing Fields im Umland der Hauptstadt, in welchen während der Diktatur in den 70ern die Roten Khmer mehrere Tausend Kambodschaner hinrichteten, zum Teil auf brutalste Art und Weise.
Des weiteren besuchten wir 2 Museen und  den Royal Palace im Zentrum der Stadt. Am letzten Tag unseres Aufenthalts im Capital hat uns leider unser letztes Gruppenmitglied Sophie verlassen, so dass wir jetzt nur noch zu zweit auf Reisen sind. :(

Auf dieser Fläche wurden 450 Leichen gefunden Killing Tree - mehr als 110 Kinderleichen Die Totenschädel im Denkmal Der Schrein der Erinnerung - Killing Fields Kinder auf ihrem Moped Royal Palace - Königspalast Sonnenuntergang über Phnom Penh

Die letzten Tage in Kambodscha verbringen wir nun in einem kleinen Dorf (Kratie) am Mekong unweit von der Laotischen Grenze entfernt. Hier haben wir eine Fahrradtour über eine kleine, tropische Insel gemacht, bei der wir ein traditionelles Mittagessen bei einer einheimischen Familie genießen durften und des weiteren eine Bootstour zu den letzten Flussdelfinen im Mekong unternommen haben.

Irawadidelfin im Mekong - Es gibt nur noch 85 Stück

Weitere Abenteuer stehen nun in Laos vor der Tür,

Liebe Grüße, ihre Helden. :)

Born on the Road

Dienstag, 01.09.2015

Heute ist es so weit:

 

 

Wir sind seit einem Jahr unterwegs !

 

Karimunjawa Great Northern Walk - Sydney

Am 1.9.2014 sind wir im kalten, winterlichen Melbourne gelandet und haben dort die ersten Wochen unserer Reise damit verbracht einen Job zu finden, ein Auto zu kaufen und die Stadt zu erkunden. Dies liegt alles weit zurück, auch in unserer Erinnerung und jetzt, wo wir es so viel weiter auf der Weltkarte geschafft haben, ist es Zeit ein Fazit zu ziehen:

Es lohnt sich einmal alles hinter sich zu lassen und einfach nur mit seinem Rucksack durch die Welt zu ziehen. So haben wir Menschen aus allen Enden der Welt kennen gelernt, auf Grund von Starkregen in öffentlichen Toiletten gekocht und gegessen, Vulkane mitten in der Nacht bestiegen und die australische Arbeitswelt kennengelernt.

 

Ganz lange her - Great Ocean Road Ende September Weihnachten am Flussufer des Yarra-Rivers

Wir haben gelernt uns unglaublich schnell an neue Gegebenheiten anzupassen so wurde ein alter Campervan unsere "luxuriöse" Unterkunft, fremde Menschen nach wenigen Stunden gute Freunde und ein Hostel in den Philippinen eine Arte Zuhause, in dem wir seit Annähernd zwei Wochen leben, kochen und lachen.

Uns haben Menschen in ihr Zuhause eingeladen und aufgenommen, die wir erst wenige Momente lang gekannt haben, wir haben Nationalparks, Strände und Landschaften gesehen, dessen Eindrücke wir nur mit unseren Bildern versuchen können zu übermitteln. Aber auch unser Zuhause in Deutschland hat eine andere Bedeutung für uns bekommen. Wir haben gelernt den Komfort einer warmen Dusche, das vorhandenseins eines guten Bettes und eines Kühlschranks zu schätzen. Aber besonders haben wir gelernt zu schätzen, was unsere Eltern Daheim für uns täglich geleistet haben.

Vielen Dank und alles Liebe, ihre Helden :)

Die liebsten Grüße natürlich auch an all die Leute die uns seit all dem begleitet haben:

Sophie, Vanessa und DJ Dome

Timo und Lubi

Surferboy Lucas

Eve

Kayla aus Seattle

Und viele weitere :)

Island hopping auf den Palawan

Sonntag, 30.08.2015

Unser nächstes Reiseziel waren die Palawan. Dies ist eine westlich gelegene Inselgruppe der Philippinen und ist gerade zu dieser Jahreszeit das beste Reiseziel in der Gegend. Die Regenzeit fällt hier vergleichsweise schwach aus und die etwas abgelegene Inselgruppe befindet sich auch nicht im Taifun gebiet, sodass wir hier wundervolle Tage bei gutem Wetter verbringen konnten.

Ehr zufällig, haben wir uns nach einer kurzen Internet Recherche für das kleine Hotel Dalles Inn in Puerto Princesa entschieden und sollten diese Entscheidung auch niemals bereuen. Die Atmosphäre in dem aus Bambus und Holz gebauten Hotel ist freundlich, zuvorkommend und wurde etwas wie eine Austausch-Familie. Einige Gäste im Hotel sind Langzeitbewohner und können uns so viele Erfahrungen und Tipps für die Insel auf den Weg geben. Nachdem wir die ersten Tage so wundervoll über die Runden gebracht haben, uns den UNESCO geschützten Underground River und die Inseln von Honda Bay angesehen haben, konnten wir uns auf den Weg zum Touristischen Hotspot der Insel machen – El Nido.

Unsere Dallas Inn Familie mit Papa Joe und Onkel Resty Vor dem Eingang zum Underground River Im Underground River Honda Bay - Pandan Island


Das kleine Städtchen liegt ungefähr 6 stunden Busfahrt entfernt am nördlichen Teil der Insel und ist der Start zahlreicher Bootstouren die der einfachhalt aber einfach mit Tour A – D bezeichnet wurden. So haben wir uns für Tour A mit Übernachtung an einem verlassenden Strand und am nächsten morgen für Tour C entschieden. Beide sollten die wohl schönsten Touren sein. Doch bei unserem Glück erreichten genau an diesen Tagen doch einige stürmische Ausläufer eines Taifuns unsere Insel und die Schiffsfahrt wurde zu einem Wackligen und Bewölken auf und ab. Dennoch haben wir die Tour genießen können und haben wirklich wundervolle Orte zwischen den kleinen Inseln El Nidos entdecken können. Glück hatten wir auch noch beim Wetter beim Campen, trotz starkem Windes und dichter Wolkendecke blieb es trocken und wir könnten ein Lagerfeuer am Strand mit klassisch Philippinischem Rum machen. Am nächsten Morgen wurde jedoch unsere zweite Tour auf Grund des Wetters gestrichen und bei starkem Regen und Wind brachte uns ein Boot zurück zum Hafen. Gleichen Tag haben wir uns auch schon wieder auf den Weg „nach Hause“ ins Dallas Inn gemacht, da uns niemand verraten hat, dass es in dem Ort keine Geld Automaten gab und unsere Geldreserven recht schnell am Ende waren.

Strandtag El Nido Inseltour Beachcamping


Mit Freude wurden wir dort wieder empfangen und seit dem haben wir einen urlaubsähnlichen Aufenthalt mit Ausflügen und Unternehmungen.
Leider hat uns Vanessa nach ein paar Tagen hier nun leider verlassen müssen und unsere Rudel hat sich vorerst auf 3 Tiere reduziert.
(An dieser Stelle die liebsten Grüße )

Um das Gleichgewicht aufrecht erhalten zu können, hat sich aber für die Zeit hier eine amerikanische Freundin aus Seattle angeschlossen und wir haben mit ihre eine abenteuerliche Fluss Durchwanderung und entspannte Strandtage hinter uns gebracht.

 

Regenwaldwanderung Besuch im Gefängnis mit Kayla Nagtabon-Beach

Weitere Nachrichten folgen nach einem 10 Stündigen Aufenthalt am wohl coolsten Flughafen der Welt in Singapur aus Kambodscha.

Heldenhafte Grüße von Arne, Sophie(+ ein wenig Vanessa und ein wenig Kayla) und Maik aus den Philippinen.

Das tropische Inselparadies und die ursprünglichen Regenwälder Borneos

Samstag, 22.08.2015

1. Karimunjawa

Zwischen Java und Borneo befindet sich das kleine, aber wunderschöne Inselparadies Karimunjawa. Tragischer weise haben wir direkt die geplante Anreise mit der günstigen Fähre verplant, da das Boot 2 Stunden früher als geplant die Reise ohne uns begonnen hat. Nach langem hin und her haben wir ein Fischerboot gefunden, dass bereit war uns alle auf die Insel zu bringen, aber natürlich für einen saftigen Aufpreis. So haben wir statt 30.000 IR ( ca. 2.10 Euro) den ungefähr 20 fachen Preis pro Person bezahlen müssen.

Das entspannte Inselleben ließ sich auf der Insel in vollen Zügen genießen. So haben wir uns am ersten Tag den traumhaften Strand auf der Hauptinsel angesehen und den Tag unter eine Palme lesend mit eiskalten Kokosnüssen und einem Bier zum Sonnenuntergang genossen. Am Tag darauf, haben wir eine Inseltour mit einer kleinen  Gruppe anderer Reisender und unserem Guide Aladin zu vorgelegenen Inselchen gemacht. Dabei gab es auf der paradiesischsten Insel auf der Wir jemals gewesen waren, eine kleines Picknick Buffet, mit frischem gegrillten Fisch, einen atemberaubenden Schnorchelstop am Secret Garden Reef und vieles mehr. Allgemein ist  die Insel ein Paradies für Fischliebhaber, da es am abendlichen Essensmarkt immer eine riesige Auswahl an frischem gegrillten Fisch jeder Art gab. (Kostengünstig wie immer, versteht sich)

Papa Island Daddy Bay

Traumhafter Kopfsprung ! Unsere Unterkunft

2. Borneo


Nach einigen weiteren Tagen der puren Entspannung haben wir uns auf den Weg nach Borneo gemacht. So sind wir mit einem Schnellboot zurück nach Java und von dort aus weiter mit einer größeren Fähre nach Kumai, Borneo.
Die zweite Fährfahrt stellte sich aber weniger entspannt als gedacht heraus, da das Boot, das vielleicht für 150 Gäste ausgelegt war, mit sicherlich 900 Gästen beladen war und jeder Quadratzentimeter bereits belegt schien. Dennoch konnten wir uns eine kleine Ecke sichern, in dem wir einen kleinen Indonesier mehr oder weniger zur Seite schoben, um uns dort auf dem bequemen Stahlboden auszubreiten und in die Nacht auf dem Mehr zu schippern. Nach keinen 24 entspannten Stunden Flüchtlingsboot-Feeling haben wir die Stadt Kumai dann auch erreicht und nach einigen kleineren Umwegen am Tag drauf direkt eine Bootstour in den Regenwald Borneos für 3 Tage und 2 Nächte gebucht.
Dabei haben wir auf einem typischen „Kotlok“ unter einem Moskitozelt geschlafen. Unsere einzige Begleitung auf dieser Tour war eine ältere Damen Silke(ca. 40), die sich  als eine entspannte Reisebegleitung entpuppte und 4 Crew Mitglieder die, die Tage eigentlich nur Unterdeck verbrachten um uns mit leckerem Essen und Snacks rund um die Uhr glücklich zu machen. Gesehen haben wir den ersten Orang Utan schon nach unter einer Stunde am Flussrand auf einem Baum sitzen. Aber wir haben auch noch viele weitere bestaunen können, die immer an gesonderten Plätzen vor einer mehr oder weniger großen Zuschauergruppe mit Bananen (was auch sonst) angelockt wurden. Des weiteren konnten wir Nasenaffen, Makaken, Warane, Krokodile und sogar einen der seltenen Gibbons bestaunen, die sich während unserer Bootsfahrten am Flussufer aufhielten.

  Abends auf dem Fluss Orang Utans bei der Fütterung :) kleiner Makaken Affe Flüchtlingsboot nach Borneo Unser Boot in Borneo Nasenaffen

Unsere Crew

Die weiteren Tage auf Borneo haben wir in der kleineren Hafenstadt Banjarmasin verbracht, in der wir uns einen schwimmenden allmorgendlichen Markt angesehen haben und nach 4 Tagen unseren Flug zurück nach Jawa in Angriff genommen haben, um von dort aus weiter auf die Philippinen zu reisen.

 

Ihre Weltenbumler, Helden sowie Abenteuerer,

 

Arne und Maik + unsere Girls.

Das Land der Vulkane - Java

Samstag, 08.08.2015

Die westlich von Bali liegende Insel Java besitzt eine Vielzahl von Vulkanen, die es für uns zu erkunden galt. So haben wir uns nach einer 1 Stunde Fahrt mit der Fähre vom Hafen aus direkt auf den Weg zum Städtchen Banyuwangi gemacht, von wo aus man den atemberaubenden Vulkan Ijen erkunden kann. Angekommen in Banyuwangi, mussten wir aber erst mal einige Erfahrungen machen, an die wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.
So haben die Zimmer und die Ausstattung der Zimmer nicht annähernd den Standard, den wir aus Bali gewöhnt waren. So waren die Zimmer nicht mehr so liebevoll mit großen Queensize- und Himmelbetten bestückt und auch die Toilette besteht in der Regel aus nicht mehr, als einem Loch im Boden und einem großen wannenähnlichen Waschbecken als Dusche (Jedenfalls, wenn wir uns für die günstigen Zimmer entscheiden, was unser Budget in der Regel nur zulässt).

 

Ijen Kratersee Nachdem Aufstieg


Um den Ijen Vulkan und sein mysteriöses blaues Feuer im Inneren zu Bestaunen, musste unsere Reise mitten in der Nacht starten. So haben wir uns um kurz vor Mitternacht mit gemieteten Rollern und reichlich Trinkwasser und Snacks auf den Weg den Vulkan hinauf gemacht. Siegessicher haben wir uns jeweils noch ein kleines Jäckchen übergeworfen, dachten uns aber so kalt wird es in Indonesien schon nicht werden, aber sicher ist sicher. Als wir dann auf dem Ijen bei gefühlten 5 grad oben ankamen, weder Hände noch Füße spüren konnten, wussten wir, wir haben uns getäuscht. Nachdem wir uns Mütze und Handschuhe an einem kleinen Stand, der Nachts um 1 geöffnet hatte, gekauft hatten, ging unser Abenteuer zu fuß weiter. So haben wir weitere zwei Stunden Aufstieg in der Dunkelheit bewältigt, um auf der Vulkankante unten im Krater von weitem schon das blaue Feuer erblicken zu können. Vorbei an Arbeitern, die Schwefel abbauten, liefen wir einen kleinen Fad in das Innere des Kraters und sahen das Feuer nun genau vor uns!
Nahe des Sonnenaufgangs begaben wir uns auf die Kraterkante zurück und konnten anschließend den türkiesen Kratersee und die Landschaft bei Licht erblicken. Motivationsgeladen machten wir uns morgens um 9 nun wieder auf den langen Heimweg, welcher 2 Stunden Abstieg und weitere 1,5 Stunden Rollerfahrt beinhaltete. Mit einem klitzekleinen Zwischenfall bei einer Rechtskurve, die ich nicht mehr ganz bekommen habe und ein paar Kratzern an Roller und Knien kamen wir auch wieder sicher, aber erschöpft am Hotel an.

Im Hintergrund spuckt ein anderer Vulkan Asche Blue Fire Schwefel im Vulkan

Weiter ging unsere Reise nach Yogyakater, dem angeblichen BERLIN Südostasiens. Dies ist aber sehr weit an den Haaren herbeigezogen, dennoch hatte auch dieses Städtchen mit ihrer kleinen, alternativen Scene etwas für uns zu bieten. Hier haben wir unser Visum für Indonesien verlängert, uns jeweils ein Batikgemälde gekauft, dass man praktisch falten kann und so einfach im Rucksack zu transportieren ist und haben uns gelegentlich mit anderen Reisenden für ein Bierchen getroffen.

Im nächsten Teil der spannungsgeladenen Ausgabe Helden.Auslandsblog.de, können sie unsere Reise nach Karimunjawa und den tropischen Regelwäldern Borneos bestaunen. 

 

GoPro Selfi


Selamat tinggal, Auf Wiedersehen, ihre Helden.

Bali - Surferparadies

Dienstag, 28.07.2015

Nach leichten Zwischenfällen, einem verpassten Flugzeug und zwei Tagen Verspätung haben es wir zwei Helden auf die indonesische Insel Bali geschafft, um uns als steht’s umkämpftes Objekt – Der Tourist – durch Taxifahrermassen zu kämpfen, um eines der hochangepriesenen Blue Bird Taxis zu finden. Fehlanzeige, es ist keines der staatlichen Taxis mit Taxameter zu sehen und gut 10 Taxifahrer sind uns auf der Versen, um uns ein möglichst verlockendes Angebot vom gut 5 fachen Preis zu machen. Nach weiteren 20 Minuten Verhandelns, sind wir uns ziemlich sicher, dass der Taxifahrer uns nicht mehr ausstehen kann, wir aber nur noch den 1,5 fachen Preis zahlen müssen, um in einen der ruhigeren Surfer Orte Canggu zu kommen. Angekommen, warten  schon meine Freundin Sophie und eine weitere Bekannte aus Australien auf uns, um uns in einem Traumhaften Bungalowblock willkommen zu heißen, uns Privatpool und die riesigsten Betten unseres Lebens  zu zeigen und den ersten Abend in einer Bar mit bezahlbaren Getränken zu verbringen.

  Dreamlandbeach Affentempel in Ubud

Alles in allem waren wir die ersten Tage auf Bali ausschließlich Surfen und abends in lokalen Bars unterwegs. Weitere Tage haben wir dann im Surferort Uluwatu verbracht, wo wir einen neu eingeweihten „HomeStay“ gefunden haben, in dem wir mit Händen und Füßen den Kellnern unsere Frühstückswünsche erklären mussten. Weiter ging unsere Reise über den Ort Ubud, wo wir uns den Affentempel angesehen haben, nach Padang Bai und schließlich nach Lovinia. Dort führte eine regelrechtes Besäufnis auf widerlicher Reisschnappsbasis mit dem Hotelwirt „Karton“ dazu, dass wir unsere Bootstour am nächsten morgen in vollsten Zügen (nicht) genießen konnten und an die 2 – 3 Tage brauchten um wieder ein akzeptables Körpergefühl zu erlangen. Nichtsdesto trotz hatten wir auch dort eine wunderbare Zeit und haben uns weiter zu unserem letzten Spot auf Bali gemacht - Pemuteran, ein kleines Dorf im Norden Balis. Dort haben wir uns das künstliche Riff vor der Küste angesehen und sind nachmittags mit unserem Vermieter zu einer Hinduistischen Gebetsstunde gegangen, in der wir in den traditionellen Gewänden das gefühlt 10 stufige Gebet durchlaufen durften. Das war eine wundervolle letzte Erfahrung auf Bali. Noch am gleichen Abend haben wir uns dann auf den Weg mit der Fähre zur nächstliegenden Insel Java gemacht, um auch dort weitere Abenteuer zu erleben. 

Buddah Tempel Hindu-Gebetsstunde in Pemuteran

Alles Liebe, ihre Held und Mister „ich werde nie wieder Alkoholtrinken“ 
(Wer welche Rolle gespielt hat, lasse ich offen :D ) 

Letztes aus Australien, neues aus der Welt folgt !

Freitag, 24.07.2015

Unser letzter Eintrag ist zugegeben schon eine ganze Weile her, aber neben all den Dingen die wir erlebt haben, blieb auch nicht viel Zeit sich mal wieder zu Wort zu melden. Verzeihung J

Nachdem wir Sydney Ende April verlassen haben, haben wir uns mit zwei neuen Travelmates ( Reisepartnern), die wir über ein Facebookgruppe gefunden haben, auf den Weg gemacht, die Ostküsste hoch bis nach Cairns zu reisen.

Die größten Highlights auf dieser Reise waren für uns definitiv Noosa, Fraser Island und die Whitsundays. Diese würde ich für euch einmal gerne zusammenfassen und euch teil haben lassen.

Noosa war für uns ein traumhafter Ort, so gut wie alle hatten ihre Surfboards dabei, das Wetter war super und die Wellen waren top. So haben wir beinahe eine Woche am Strand von Noosa verbracht, sind morgens aufgestanden bevor Ranger uns schlafend im Campervan finden konnten und haben einen Sonnenaufgangssurf am Strand gemacht. Tagsüber waren wir meist unterwegs, habens uns Kanus gemietet oder haben die anliegenden Nationalparks bewundert. Abends ging es dann meist zum Sonnenuntergang wieder ins Wasser um die letzten Wellen vor der Nacht zu surfen.

 Abendessen im New England National Park Surfen in Noosa


Fraser Island war ein pures Abenteuer. Bei Fraser handelt es sich um die größte Sandinsel der Welt und um einen der wenigen Orte Australiens, der zwar bewohnt, aber völlig unerschlossen von befestigten Straßen ist. So war uns relativ schnell bewusst, dass unsere Vans diese Aufgabe unmöglich meistern können, also haben wir uns in einer regionalen Autovermietung einen alten V6 Landcruser gemietet und haben die Insel 3 Tage lang mit dem Fourwheeldrive unsicher gemacht. Dabei sind wir den einzigen Strand Highway Australiens mit 80 herruntergebrettert, haben unzählige, teilweise anspruchsvolle Inlandtracks bewältigt und sind in wunderschönen, kristallklaren Seen im Inneren der Insel baden gewesen. (Zu dumm nur, dass wir übers Wochenende sowohl einen Wasserkanister, als auch unseren Campingkocher vergessen haben.) Aber Hilfe war schnell gefunden, gekocht wurde einfach über dem Feuer und Wasser haben wir entweder aus dem See oder aus einem der offiziellen Campgrounds auf der Insel bekommen. Erstaunlich zu betrachten war auch, dass die Insel über eine der dichtesten Dingo Populationen Australiens verfügt, so haben wir tatsächlich auch nachts noch freilebende Dingos am Strand beobachten können.!

  Unser Toyota :D Traumstrand auf Fraser, Lake McKenzie

Um die Whitsundays und den White Haven Beach zusehen, haben wir uns für eine 2 Tage und 2 Nächte anhaltende Segeltour zu den vorliegenden Inseln bei Airlie Beach entschieden. Dabei haben wir sowohl festgestellt, dass nicht alle von uns wirklich Seefest waren, aber auch, dass der wohl weißeste Strand der Welt dies auch nur bei Sonnigem Wetter ist. Dennoch haben wir diesen Trip um und auf die Inseln sehr genossen, haben mit vielen anderen Backpackern Bekanntschaft geschlossen und kleine Korallenriffe und Schildkröten im Meer beobachtet.

Whitehaven Beach Segeln um die Whitsundays


Nach ungefähr 2 Monaten Reisens und diversen Spots und Nationalparks sind wir schlussendlich in Cairns angekommen und haben uns für ein Ende unserer Zeit in Australien endschieden. Dafür haben wir (recht stressig) unsere Vans verkauft, unsere Steuern zurück beantragt und noch weitere zahlreiche Organisationen durchgeführt, bevor wir jetzt am 5.7. nun endlich nach Bali weiter fliegen, wo wir sowohl meine Freundin wieder treffen, als auch alte Bekannte unserer Ostküssten Reise in Australien.

  Happy Days Festival Kangeroo Baby. :)

Nun geht es von Bali, über Java und Borneo weiter auf die Philippinen. Der Rest ist noch ungewiss, aber unsere Reise und unsere Brieftaschen sind hoffentlich noch nicht am Ende. :D

Liebe Grüße, eure Helden !! :)

 

Cowboy Swimmingcreek

Immer Richtung Norden.

Sonntag, 19.04.2015

In den letzten Wochen und Monaten seit Jahresbeginn haben wir in Sydney die Zeit intensiv genutzt um Geld für unsere Weiterreise zusammen zu sparen.  Sophie hat dabei eine Au Pair Position in einer Familie bei Sydney gefunden, in der sie die letzten drei Monate die Kinder betreut hat. Mit Pool, Hectar großem Grundstück und gut einem dutzend Hunden hatte sie dort auch immer etwas zu tun. Arne, Timo und mir viel es zu Anfang etwas schwerer einen geeigneten Job in einer von deutschen Backpackern überfüllten Stadt wie Sydney zu finden. Zu beginn haben wir in einer Annahmestelle für Schiffscontainer gearbeitet und mussten täglich an die 40 Tonnen Container bis oben hin gefüllt mit Tomatenmark, Olivenöl oder Kokosmilch endleeren und alles sorgfältig auf Europaletten verladen. Da dieser Job uns bis auf Muskelkraft nicht wirklich bereicherte und wir mit dem geringen Gehalt so auch niemals etwas zusammensparen könnten, haben wir unser Glück auf einer Weinfarm im Norden Sydneys versucht.


Auch dieses haben wir nach einigen harten Wochen wieder verlassen und haben über eine Agentur in Sydney Vollzeitpositionen auf dem Bau gefunden. So hab ich die ersten Wochen als Garten – und Landschaftsarbeiter Gärten einer Neubausiedlung mitgebaut und schließlich, nachdem Timo abgereist war und ich seine Position übernehmen konnte,  mit Arne zusammen in einem Spotlightshop Regale auf- und abgebaut.
Diesen Job haben wir zwei bis zum Ende durchgezogen und haben uns dann am 11.April auf die über 2700 km lange Reise die Ostküste hoch nach Cairns gemacht.
Frühstück
Dafür haben wir uns Online über eine Backpackergruppe zwei Travelmates namens Vanessa( wie auch unser Van) und Dominik gesucht. Mit diesen haben wir in den ersten Tagen unserer Reise nun schon eine Delfintour in Port Stephens gemacht, einige Tage mit dem Surfboard an verschiedenen Stränden verbracht und ein Koala Krankenhaus in Port Macquarie besucht.


In den weiteren Tagen werden wir uns auf den Weg nach Byron Bay, dem östlichsten Punkt Australiens machen, um dort im unter Backpackern bekannten Arts Factory Hostel einzuchecken. Surfen Frühstück

Mit freundlichen Grüßen, ihre Helden.

Wild Tasmania

Sonntag, 11.01.2015

Nach einer langen und recht ungemütlichen Nacht auf der Spirit of Tasmania 2 haben wir um 6 Uhr früh den Hafen von Devenport erreicht und konnten uns auf den Weg auf unserer 10 tägigen Reise einmal um Tasmanien machen.  Tasmanien besteht zu 40 % aus Nationalparks und bietet gerade für Campervans sehr viele naturnahe Campingflächen.

Tasmanien Outdoor Camping

So haben wir die erste Nacht an einem gut 10 Kilometer langen verlassenem Strand an der Nordküste der Insel verbracht, haben uns auf Grund des doch recht rauen und kühlen Klimas abends ein Lagerfeuer gemacht und später versucht den Tasmanien Teufel mit Katzenfutter und Essensresten anzulocken. Dies blieb leider erfolglos.


Regenwald

Aufgrund von mangelnder Wellen fürs Surfen haben wir uns am Tag darauf auf dem Weg zur Hauptattraktion der Insel gemacht, dem Cradle Mounten. Dies ist eine Herr der Ringe ähnliche Landschaft, viele glasklare Seen in einer Buschigen und tot wirkenden Landschaft, die sich innerhalb weniger Meter zu einem kaltklima Regenwald verwandeln kann.  Auf einem der Free Campsides haben wir eine Gruppe Studenten kennengelernt mit denen wir die Tour um den Cradle Mounten Lake zusammen unternommen haben.

Tags darauf sind wir Richtung Strahan gefahren, die südlichste Stadt an der Westküste bevor der ewige Nationalpark am unteren Ende der Insel beginnt. Dort haben wir einen verrückten 38 Jährigen ewigen Backpacker und 3 Franzosen getroffen, mit denen wir einige Zeit später auf ein typisch australisches Buschfestival gegangen sind. Diese finden meist mitten im Nirgendwo in einem abgelegenen Wald statt, organisiert von Privatpersonen. Zugang zu solchen Festivals bekommt man, in dem man jemanden kennt, der jemanden kennt, der weiß wo das Festival überhaupt statt findet. Alles andere liegt dann bei einem selbst( Verpflegung, anfahrt, ect.)


Lake St Clair

Nachdem wir unseren doch sehr stark ausfallenden Kater erholsam in einer schönen Bucht von Port Arthur auskuriert haben, ging es zurück die Ostküste hoch zu einem weiteren wunderschönen Spot auf der Insel. Dem Wineglassbay. Trotz immer noch frischen Temperaturen und wenig Sonne, haben wir uns es nicht nehmen lassen, an einem der 10 schönsten Strände der Welt ins türkise Wasser zu springen. Am gleichen Abend hatten wir auch noch ein wildromantisches Dinner mit einem wildlebenden Wollyby, das unser Abendessen auch als sehr annehmbar empfunden hat.

Cradle Mountain Rocky Cape National Park Tasmanien

Nach 10 Tagen und 1800 gefahrenen Kilometern auf der Insel haben wir dann in Devenport wieder die Fähre nach Melbourne genommen, um von da aus zur Great Ocean Road zu fahren, wo wir dann auf Timo und Sophie gewartet haben.


Dafür haben wir uns am Ende der Great Ocean Road für den Surferort Torquay entschieden, den wir mehrere Monate zuvor bei unserer Great Ocean Road tour schon gesehen haben. Die Wellen dort waren meist hervorragend, das Wetter wundervoll und wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie sehr sich die Menschen auf Tasmanien doch da drüber ärgern müssen, dass es nur wenige 100 km weiter nördlich doch so viel wärmer ist.

Wie es das Schicksal so wollte, haben wir wieder all unser Geistiges Kapital komplett abgeschaltet und unsere Wetsuits(Surfanzüge gegen kaltes Wasser) auf dem Van liegen gelassen, bevor wir Richtung Camp gefahren sind. Aber wir hatten Glück, nur Arnes Wetsuit war weg.!! :D Meiner hatte sich in der Kühlbox und den Spanngurten auf unserem Dach verfangen.

Aber auch dieses Pech sollte sich zu unserem Glück wenden, den eines morgens radelte ein älterer Herr an unserem Frühstücksparkplatz nähe des Strandes vorbei und begann mit uns ein Gesprächs übers Surfen. Es stellte sich heraus, dass er in jüngeren Jahren ein hervorragender Surfer gewesen war und für Arne einen Wetsuit in der Garage hatte, den er für den Tag benutzen durfte. Und so kam die ganze Sache wieder ins Rollen. Erst der Wetsuit, danach eine warme Dusche, eine Erlaubnis seinen BBQ zu benutzen und am Ende lagen unserer Beine auf der nächsten Couch in einem bescheidenen protzigen Eigenheim mit Pool und Vorgarten.

 Kontakte sind alles, grillen in einer nicken Villa in Torquay

 

Wenige Tage später erreichten dann auch Timo und Sophie mit drei anderen deutschen Backpackern unsere bescheidene Bleibe. Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um für ein paar Tage nochmal Melbourne zu genießen. Hoffentlich das letzte mal, weil solangsam hatten wir dann schon Lust, endlich weiter zu kommen. Gemeinsam mit einem der deutschen Backpackern names Lobi machten wir uns nach einer schönen und lustigen Weihnachtsnacht in Warburton am Yarrariver, nachdieser Arne um gut 1 Kilo Kopfhaare ärmer wurde, aber unser Kofferraum gut 10 Kilo mehr deutsche Süßigkeiten unserer Familien beinhaltete, weiter auf dem Weg Richtung Sydney um das wohl größte Feuerwerk der Welt zu bestaunen.

Weihnachtsgeschenke von den Muttertieren

Dabei trafen wir endlich einen alten Freund aus Arnes Familie, der sich vor Jahrzenten nach Australien abgesetzt hatte. Hörte man ihn Sprechen, konnte man ihm aber direkt glauben, dass er im Herzen immer noch ein Spandauer war. Er bot uns einen Raum zum schlafen, ein eigenes Bad und eine kleine Küche an. Er selbst war früher ein Backpacker und Weltenbummler und meinte, er müsse nun etwas von dem, was er früher bekommen hatte, wieder zurück an andere backpacker geben. So lud er uns am nächsten Tag im örtlichen Golfclub zum essen ein und wir konnten alle unser Glück nicht fassen, als wir vor einem frischen 200 Gramm Steak mit Pommes, kalten Bier und Salatbelage saßen. Nach einem kläglichen Versuch, nachts in der Lagune um Malacoota schrimps zu fangen, machten wir uns mit einem schönen Abschiedsfoto und vielen guten Wünschen weiter auf den Weg nach Sydney über Jervis Bay.

Oliver und Christine, ein wundervolles Zuhause in MalacootaStrand

Der Nationalpark auf der Insel möchte allerdings von jedem Besucher eine Gebühr haben, ohne diese man die wirklich schönen Strände der Insel nicht sehen kann. Nach einem kurzen Gespräch mit einem Anwohner und einer mehr als cleveren Idee schmuggelten wir uns aber ohne zu bezahlen in den Park. 

Malacoota 

Wir sind einfach durchgebraust, behaupteten nur wenden zu wollen, fuhren aber einfach gerade aus weiter und haben die Frau am Schalter nur wild mit den Armen fuchteln lassen.

Und es hatte sich gelohnt! Die Strände waren wunderschön, Schnee weiß und völlig von Menschen überfüllt.

 

Eine Nacht vor Silvester erreichten wir dann Nachts die (für uns eigentliche) Hauptstadt Australiens und am nächsten Tag trafen wir uns mit alten bekannten an einem Spot vor der Harbour Bright und verharrten dort 12 Stunden um das 12 minütige Feuerwerk betrachten zu können.

Seitdem befinden wir uns in Sydney, sind langsam wieder auf Jobsuche und haben auch schon eine Tour in die Blue Mountens nahe Sydney mit 20 anderen Backpackern zusammen gemacht. 

 

PS: weitere Bilder folgen später. :)

How to get a surfer dude on philipp island

Montag, 01.12.2014

Hallo zusammen,

Nachdem wir letzte Woche erfahren haben, dass unserer Arbeitszeit eine Woche früher beendet ist als geplant ( nicht etwa weil wir gefeuert wurden, wie ihr vlt denkt. Der Betrieb hat lediglich eine Sommerpause, weil es für Holländische Blumen erstmal zu warm wird und auch die Nachfrage für diese sinkt.) Von daher haben wir uns dafür entschieden, die uns nun neu gewonnen Woche auf Philip Island zu verbringen (ja die insel auf der Arne vor geraumer Zeit seinen Schuh verloren hat.! ).
Die Insel ist gerade jetzt in der Sommerzeit wirklich wunderschön, wir haben die Tage am Strand verbracht, haben uns mit Surfboards und Schwimmanzügen eingedeckt und dabei großzügig einen großteil unseres verdienten Geldes auch wieder aus dem Fenster geworfen, aber wir hoffen mal, dass sich diese Anschaffung bezahlt macht, mir eine Menge Spaß auf den Boards haben werden und am ende der Zeit kann man die auch wieder recht teuer verkaufen ... mit etwas Glück.Das Wochenende genießenAm Strand mit Eve
Um uns den Umgang und die Basics auf dem Board schneller anzueigenen, haben wir uns für einen Surfkurs entschieden, welchen wir mit einem Typischen Australischen Surferdude dann hatten. Im nachhinnein kann man sagen, dass diese Stunde wirklich wichtig ist, da man doch eine ganze Menge auf dem Board und vorallem auf dem Wasser beachten muss. ( Wo liegen die Strömungen, wo muss ich meine Füße beim Paddeln haben und wo sie hinsetzen beim Aufstehen auf dem Board). Wie auch immer Surfen macht uns sehr Spaß und wir werden auch auf Tasmanien uns ein paar mal in die fluten stürzen.

Philipp IslandPilikanSurf BeachMorgens in San Remo
Desweiteren hatten wir die Möglichkeit auf der Insel mit Ferngläsern große Robben ansammlungen auf einem Felsen vor der westküste der Insel zu beobachten, haben einen der kräftigsten und intensivsten Sonnenuntergänge am Strand sehen dürfen und haben auch wieder mit der Unterkunft etwas Glück gehabt. Eve, unsere barfüßge 'Gastschwester' hat mit ihrer Klasse in dieser Woche ihre Schoolis ( soetwas wie unsere Abifahrt in kleinerem Umfang) gefeiert und dadurch hatten wir Abends auch nie langeweile und konnten die Klasse in dem Strandhaus, dass ihnen der Lehrer großzügigerweise dafür zu verfügung gestellt hat, verbringen. 

Im Münchener Brauhaus mit Christan



Nun sind wir dieses Wochenende über den 1. Advent und dem Americanischen Thanks Giving wieder in Melbourne und spenden unserem Gastvarter mit seinen beiden Töchtern in seinem Appartment etwas Geselschaft, ehe wir Montag die Fähre nach Tasmanien nehmen. 

Liebe Grüße, die glücklichen Helden. 

 

          Beeindruckender Sonnenuntergang Arnold  

Es war einmal ein barfüßiges Mädchen ...

Samstag, 01.11.2014

Eines Tages waren wir in einem regioanlem Lebensmittelfachgeschäft, als mir ein Pärchen aufgefallen war. Entspannte Kleidung, er trug einen weiten Pulli und sie keine Schuhe. Ich sprach die beiden eine kurze Zeit später auf dem Parkplatz an, in der Hoffnung gleichgesinnte Reisende hier kennenzulernen. Jedoch sie Leben hier in der Region, sind keine Reisenden. Sie waren kurz angebunden und verschwanden schnell wieder. War etwas ernüchternd. 

Einige Tage später liefen wir durch die Straßen des Ortes und plötzlich spring genau dieses barfüßige Mädchen aus dem Auto und rannte uns nach. Sie entschuldigte sich für ihr unhoffliches Verhalten letztens und lud uns zum Spieleabend mit ihren Freunden bei sich ein. Wir sagten zu und freuten uns auf den Abend. Wir spielten ein Spiel in dem man auf seltsame Fragen noch seltsamere Antworten gibt, alle diese sind auf Spielkarten niedergeschrieben. So: What's your next toy in a happymeal ? - a head of a white human. 
Wenig später geselten sich auch ihre Eltern dazu, wir unterhielten uns über Studium und unsere Reise. Ihr Stiefvater lud uns ein übernacht hier zu bleiben, sie haben genug Platz für zwei Reisende und uns war es ganz genehm mal eine Nacht nicht im Van schlafen zu müssen. 

Mitlerweile sind wir hier eingezogen, die Familie hat uns einen Hausschlüssel gegeben. Der Vater arbeitet in der Woche in Melbourne und die Mutter ist für ihre Organisation Jane Goodall institute nach Allis Springs geflogen. Seit dem Leben wir im ausgebauten Kellergeschoss mit Terrasse und Blick über die Stadt und erledigen als Gegenleistung nach der Arbeit im Garten einige Sachen und gehen mit den Hunden gelegentlich gassi. 

Die Familie ist einer der herzlichstens und freundlichsten die ich je kennengelernt. Sie gehen auf jeden Menschen zu und schenken ihm direkt vertrauen. Der Vater leitet eine Organisation die Regionale Entwicklungsghilfe in Australien durchführt und die Mutter leitet die Umweltorganisation Jane Goodall in Australien und bemüt sich für Umweltschutz. Ihre einzigen Worte, bevor sie uns ihren Schlüssel in die Hand gedrück haben, waren : Bitte geht mit den Hunden gassi. :)
Hier in Warburton werden wir jetzt noch bis ende November wohnen und dann machen wir uns auf den Weg nach Tasmanien. 

Liebe Grüße aus unserem neuen, bescheidenen Eigenheim, Arne und Maik ! Kochen am Yarra River Mount Donna Buang unser altes Camp in Warburton  Das ist Angus Yarra River

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